Schulstaffel Marathon 2026 auf Helgoland
Am 12. Juni ging es in aller Frühe vom Pretzer Bahnhof mit dem Bus nach Büsum. Von dort aus ging es mit der Fähre „Funny Girl“ nach Helgoland. Nach ruhigen 2,5 Stunden sind wir im Helgoländer Hafen angekommen. Nachdem das Gepäck ausgeladen wurde, ging es zu Fuß zur Nordseehalle. Nach einer kurzen Pause sind wir ins Schwimmbad gegangen. Trotz des kalten und salzigen Wassers hatten wir sehr viel Spaß. Da das Wetter sehr wechselhaft war, entschieden wir uns dagegen, auf die Düne (Nachbarinsel) zu fahren. Anschließend haben wir die Strecke erkundet. Dort konnte man viele Schafe und die „Lange Anna“, das Wahrzeichen von Helgoland, sehen. Weiter konnten wir auch Trottellummen bei ihrem Sprung ins Wasser, dem so genannten Lummensprung, zusehen. Auch konnten wir viel über die Geschichte Helgolands erfahren. Die neuen Läuferinnen und Läufer machten auf dieser Erkundungstour die erste Bekanntschaft mit dem sogenannten „Düsenjäger“. Dieser ist ein steiler Anstieg auf der Laufstrecke, der vom Unterland zum Oberland führt und 50 Höhenmeter hat. Auch machten wir Erfahrung mit dem Wind, der um die Klippen Helgolands wehte und am nächsten Tag zu einer Herausforderung werden sollte. Nach der Streckenerkundung versammelten wir uns mit den anderen Mannschaften wieder in der Nordseehalle. Dort fand dann die „Pasta-Party“ statt. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, gingen wir nach draußen, um uns die Zeit bis zur Nachtruhe mit Spielen zu vertreiben. Dazu gehörte auch ein Blick auf den Sonnenuntergang am Wasser.
Die Nachtruhe war früher als geplant zu Ende, da der Start des Laufes vorgezogen wurde. Dies geschah, da für die geplante Rückfahrt Sturm vorhergesagt war und die Fähre 2 Stunden früher als geplant ablegen sollte. Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns an die Startlinie. Kurz vor 9:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Warm-Up. Anschließend begaben sich die Startläufer auf die anspruchsvolle Strecke um die Insel herum. Das Rennen begann bei sonnigem Wetter. Dies sollte sich aber im Laufe des Rennens ändern und Regen wie Sturm wurden zu einer Herausforderung für die Läuferinnen und Läufer. Allen Widrigkeiten zum Trotz erreichten fast alle Staffeln die Ziellinie. Nachdem alle acht Läufer im Ziel angekommen waren, begaben wir uns wieder zur Nordseehalle, um unsere Sachen zu packen und diese zur Fähre zu bringen. Auf dem Rückweg spendierte Herr Gerke uns ein Eis für unsere tolle Leistung. Anschließend fand die spannende Siegerehrung statt, bei der wir unsere Platzierung erfuhren. Unsere Mannschaft erreichte einen zufriedenstellenden 19. Platz in einer starken Konkurrenz. Nachdem die Sieger gekürt worden waren, gab es noch nicht so erfreuliche Nachrichten. Die geplante Fähre zurück viel wegen eines Motorschadens aus, doch glücklicherweise konnten wir mit der MS „Helgoland“ zunächst nach Cuxhaven fahren. Dort mussten wir die Fähre noch einmal wechseln. Die Wellen wurden doch etwas größer als gedacht und das Schiff hat sehr geschaukelt. Mit einiger Verspätung erreichten wir Büsum. In Büsum verabschiedeten wir die erste Läuferin. Der Rest begab sich in den Bus, der uns zurück nach Preetz brachte. Es war trotz der abenteuerlichen Rückfahrt eine sehr tolle Reise und wir hoffen auf eine erneute Qualifikation im nächsten Jahr.















