Am 24. Juni hatten besonders interessierte Schülerinnen und Schüler des MINT-Kurses aus dem 9. Jahrgang am Gymnasium Schloss Plön im Rahmen des deutsch-dänischen Interreg-Projekts „MYREcross“ die Gelegenheit mit dem Forschungsschiff „Alkor“ des GEOMARs zu fahren und dabei Einblicke in die Meeresforschung zu erhalten. Der MINT-Kurs hatte sich in diesem Schuljahr schon ausgiebig mit dem Sauerstoffmangel in der Ostsee auseinandergesetzt. Mithilfe der Schul-KI AIS.chat wurden zunächst Informationen zur Eckernförder Bucht, zur Flensburger Innförde und zur Schlei in Deutschland gesammelt und ebenso Informationen zu den dänischen Bereichen Limfjord, Bucht vor Aarhus und dem Gotlandbecken. Diese Informationen wurden anschließend mit serösen Quellen überprüft. Es wurden dabei teilweise Übereinstimmungen, aber auch Ungenauigkeiten der KI entdeckt. Dieser Vergleich wurde auf Postern festgehalten, die vor Dr. Joachim Dengg und Dr. Helmke Hepach vom GEOMAR und ebenso vor der Projektleiterin Regina Lamscheck-Nielsen präsentiert wurden. Mit dem dadurch erhaltenen Feedback konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Poster überarbeiten und ihr Wissen erweitern. Das Ziel war, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, die Informationen der KI kritisch zu hinterfragen und dass eine Verbindung zwischen Schule und Wissenschaft geschaffen wird.
Die Ausfahrt mit dem Forschungsschiff führte die Schülerinnen und Schüler bei bestem Wetter zur Langzeitbeobachtungsstation Boknis Eck in der Eckernförder Bucht. Auf der „Alkor“ wurden Meeresorganismen mit der Dredge vom Meeresboden geholt, Plankton gefischt und mit der CTD-SondeWasserproben zur Untersuchung des Sauerstoff- und Nitratgehalts genommen. In gemischten Teams mit Schülerinnen und Schülern des Freitags-Forschungs-Clubs am GEOMAR erprobten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schloss Plön die wissenschaftliche Arbeit an Bord.
Weitere Informationen zum Interreg-Projekt „MYREcross“: https://gdlt.sdu.dk/myrecross/
Pressetext des GEOMARs: https://www.geomar.de/news/article/ministerin-dr-dorit-stenke-zu-besuch-auf-der-alkor





